Der 3. Weltkrieg im Bus

Habe heute im Bus zwei Kinder vom 3. Weltkrieg reden gehört.

Sagt der Junge zum Mädchen: „Nein, weißt du… ich habe wirklich angst, vor dem 3. Weltkrieg. Sie werden dich zurück schicken wo du hergekommen bist und dann ist Krieg. Ich hab angst davor.“

Was soll man sich dabei denken?

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4 Gedanken zu “Der 3. Weltkrieg im Bus

  1. Liebe Stella, denken kann man bei so einem Gespräch viel. Es ist aber nicht verwunderlich, dass Kinder die aktuelle politischen Entwicklungen und Ereignisse wie die Anschläge von Paris oder die vielen Flüchtlinge wahrnehmen. Als Mutter denke ich, dass es falsch wäre, sie herauszuhalten und eine künstliche heile Welt zu schaffen. Was wir aber machen können, ist ihnen die Welt kindgerecht zu erklären. Sätze wie „sie werden dich zurückschicken“ kommen nicht von ungefähr, der Junge wird sich diese Worte irgendwo aufgeschnappt haben. Ich habe am Wochenende mit meinen Söhnen ein Flüchtlingsheim besucht, wo auch viele Kinder waren. Meinem Großen habe ich mit einfachen Worten erklärt, dass diese Menschen aus dem Krieg fliehen und dass er sicherlich auch froh wäre, wenn er in so einer Situation wäre, wenn andere Menschen sich um ihn kümmern würden. Mehr können wir leider nicht tun. Liebe Grüße, Silvia http://www.eckenberlins.wordpress.com

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    1. Hallo liebe Silvia, leider stimmt das und ich bin auch dafür, den Kindern dies irgendwie mit viel Gefühl beizubringen- nur tut es einem halt weh, wenn man hört, dass sich Kinder darüber Gedanken machen (müssen). Also der Junge, der war sicher 12 oder so und ich kenne zufällig seine Eltern, die sehr sozial sind, daher wird er wahrscheinlich etwas sensibilisiert werden von zuhause aus. Er hat das eher in angst gesagt. Danke dir für die Antwort und Liebe Grüße, Stella

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  2. Liebende Stella ad Astra

    Was denkst Du darüber ?
    Willst Du darüber denken
    Fühlst Du dazu ?

    Das sind keine Glatteisfragen

    Dein Name ist Omen
    Gurdjieff: „Der Mensch entscheidet nicht über Krieg oder Frieden
    das tun die Sterne“
    Was redet Er Ich da für einen Unsinn
    Kinder sind spürig feinfühlig und selbst Ich hatte eine Vorahnung dessen was sich gerade hochkocht auch so um 12 / 14 jährig herum
    Angst zu verbreiten ist schon Krieg gegen die Liebe
    Vertrauen schenkend ist im Zentrum des Zyklon eine Insel des Friedens
    Ich habe schon erwogen auszuwandern
    „Es“ schickt Mich weg
    Flucht vor ?
    Die Menschen leben am Fuße des Vesuv
    Und wissen alle das Er jederzeit verheerend ausbrechen kann
    Krieg ist eine innereigene Erfahrung des noch nicht liebenden Menschen
    Fünf Generationen bedarf es um die Wunden zu heilen
    Mein unehelicher Vater war bei der SS
    Meine Mutter MTA Krankenschwester zur gleichen Zeit
    Ich habe den Kriegsdienst verweigert
    Doch noch jahrelang bei Militärkolonnen Haß im Bauch verspürt
    Krieg in den Gedärmen
    Das Heilsamste ist für Kinder das Eltern sich weder bekriegen noch belügen
    Das ist die Antwort
    Den Frieden in Mir
    Mit Dir
    Uns

    danke
    Joachim von Herzen

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    1. Ich war einfach nur entsetzt…besonders weil der Junge in einer Art sprach, die man in unseren Bars 1 zu 1 einem Erwachsenen geben könnte. In Kindern wird so viel Angst gemacht, dass es mich ärgert. Ein Kind sollte doch selbst sich ein Bild machen können, anstatt mit demselben Satz 100 Mal vollgepumpt zu werden. Aber naja, ich hoffe, dass er seinen Pessimismus verliert, auch wenn die Zeiten nicht so einfach sind, so werden wir auch diese überstehen. LG

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