Wie Tina immer dünner wurde Teil 3~ Sport und Disziplin ist erlernbar, aber wie hoch ist der Preis?

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10 Kilos müssen weg. Mindestens.

„Das wird mein Motto, mein Mantra und meine Lebenseinstellung!“ dachte sich die junge Frau, als um sechs Uhr der Wecker klingelte. Eigentlich, könnte sie noch eine Stunde schlafen, denn die Schule begann erst um acht. Sie wälzte sich wieder zurück ins Bett, fischte dabei aber ihr Diario heraus und las es durch.

Montag, 29. Februar 2016: Du wirst Chanel tragen können und in diesem neuen Geschäft, endlich eine Hose für dich finden. Das würde sogar Kalle freuen!“

Tina sprang aus dem Bett heraus. Sie schämte sich vor sich selbst. „Zuerst, nimm ich mir vor endlich abzunehmen und danach penn ich weiter!“ dachte sie frustriert und ging unter die Dusche. Dann aß sie ihr Frühstück. Den „ungezuckerten“ Orangensaft und einen kleinen Apfel. Ihr Bauch brummte aber sie riss sich zusammen. Kalle zuliebe. Sie ging wieder ins Bad und auf die Waage. „Besser ich nehme das Schlimmstmögliche, damit ich mehr Disziplin entwickle“, sagte sie sich. Ihre Waage war immer noch gleich gemein wie sonst und sie zog sich schnell Jogging- Sachen an und radelte auf eine Wiese hinter ihrem Wald. Es war ein verlassenes Örtchen und absolut kein Touristenmagnet. Es war immer matschig und kalt und windig. „Zuerst, muss ich mich aufwärmen, “ dachte sie sich und streckte sich. Sie machte einige Atemübungen und rannte dann fünf Minuten, sehr langsam herum. Als ihre Stoppuhr, das Signal gab zu gehen, joggte sie zum Fahrrad und fuhr in die Schule.

schulmobbing
Bildlink: http://www.freshdads.com/sites/default/files/mobbing%20in%20der%20Schule_0.jpg

Kalle war schon in der Klasse. „Hey, Fetti. Alles klar?“ rief er und lachte sie an, während er ihr ein Papierkügelchen nach warf. Nun möchte man sagen, dass man wegen eines Papierkügelchen nicht stirbt, allerdings hatte das große Auswirkungen auf Tina, die beschämt, die Tischplatte ansah. Zu Mittag in der Mensa war der Hunger fast übergroß, aber sie zwang sich einen kleinen Teller mit Gemüse zu nehmen. Keinen Reis, keine Nudeln, denn das waren Fettmacher. Wasser zu trinken, war aber eine schöne Entscheidung, die sie nicht bereute und trotz ihres Hungergefühls schaffte sie es Disziplin zu bewahren. Kalle wegen.

Kalle, Kalle, Kalle wegen.

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