Australiens Regierung: alles nur nicht menschlich

Australien ist berühmt und sicherlich eines DER Top Reiseziele die es nur geben kann. Alleine schon seine geographische Lage und seine Natur machen das Land besonders. Von Tieren, die es nirgendwo sonst gibt über riesige Korallen Riffs bis hin zu weltweit berühmten Gebäuden.

Australien kann alles bieten was sich ein Mensch nur wünschen kann, der genug Geld besitzt- aber eben nur für diese Menschen. Wenn die australische Regierung etwas nicht bieten kann oder will, dann Menschlichkeit. 

Flüchtlinge

Australien hat sich besonders durch ihre Flüchtlingspolitik einen sehr schlechten Ruf bezüglich der Menschlichkeit gemacht und das zurecht. Die Regierung verstößt bewusst gegen Menschenrechte und die Einwanderungsbehörde verwendet ihr Geld lieber für millionenschwere Abschreckungswerbung anstatt für die vorgesehene Versorgung der Flüchtlinge, die dort stranden. Einige Aktionen haben traurige Berühmtheit erlangt, wie z.B. die „No Way“ Aktion, in der Australiens Regierung die Zuschauer regelrecht schockt. Sie rühmt sich damit jedes Kind, das alleine nach Australien kommt, wieder ins Meer zurück zuschicken- egal welche Konsequenzen das trägt.

 

Das Land selbst hat eine zutiefst konservative Regierung, es untersteht immer noch dem britischen Königshaus und ist noch sehr rückständig im Bezug auf ihre Ureinwohner. Davon später mehr. Inzwischen treibt es die australische Regierung erneut an die Spitze mit ihrem, für Asylsuchenden vorgesehenen Geld, haben sie ein vier Millionen Dollar Projekt finanziert:

Ist das „Australia advance fair“, wie es in ihrer Nationalhymne heißt?

Fakt ist, dass in Australien eine Eiseskälte herrschen muss und eine Gleichgültigkeit, die hier in Europa zum Glück noch nicht so schlimm ist. Obwohl das Land als eines der wenigen Länder, die „Genfer Flüchtlignskonvention“ unterzeichnete, führt es nun, regelrechten Krieg, gegen die ankommenden Boote. Auf diesen Booten sind zumeist, Leute aus Sri Lanka oder Indonesien, die aus ihrem Land fliehen möchten. Denen gibt die Regierung Landkarten, damit sie schnell lernen, nach Indien zu kommen. Laut ZEIT Online, landen Flüchtlinge, die in Australien landen, zuerst im Gefängnis mit Bedingungen, die vor 200 Jahren galten. Auf Manus Island wurde ein Flüchtling von Bewohnern mit Macheten ermordet, Frauen und Kinder, werden wie Männer inhaftiert. Bis zu sieben Jahre, sind die Menschen dort gefangen, Misshandlungen an der Tagesordnung. Die Abbott- Regierung verweigert sich sogar, Auskunft zu geben, wie viele Menschen auf hoher See, durch Zurückweisung oder Inhaftierung gestorben sind. Prinzipiell verrät sie so wenig wie möglich, im Umgang mit Flüchtlingen. Die Flüchtlinge, die einen anerkannten Flüchtlingsstatus haben, werden in Papua- Neuguinea Zwangsangesiedelt und somit komplett isoliert.

Inzwischen gibt es Australier, die dieses, gegen die Menschenrechtskonvention verstoßende Gesetz, Verhalten der australischen Regierung auf ihre Art entschuldigen wollen. Auf Tumblr gibt es eine Seite, indem sie Fotos mit eindeutigen Botschaften hochladen. Sie heißt „Sorry Asylum Seekers

Aborigines

Das Thema Aborigines, war für die Australische Regierung wohl lange ein Dorn im Auge. Jahrelang, wurden die Ur- Einwohner massiv rassistisch misshandelt, Kindern aus den sogenannten Mischehen, wurden den Familien entrissen und in ein Heim gesteckt, wo sie assimiliert werden sollten. Erst 1997 wurde dies aufgedeckt. australia-695178_960_720Diese Kinder werden im Übrigen, „die verlorene Generation“ genannt und der Fall wurde erst durch die Studie „Bringing them Home“ so berühmt. Die Aborigines leben in Australien teils unter prekären Situationen, sie leben weit unter dem Durchschnitt und bekommen weniger Gehalt als die europäischen Einwanderer. 2008, folgte dann von Rudd die erste öffentliche Entschuldigung, die die Schere zwischen den Aborigines und den Europäern nicht weit zu schließen vermochte. (Frankfurter Allgemeine) Ab 2017 will Australien Aborigines anerkennen lassen und sie in die Verfassung aufnehmen. Ein Schritt, der jetzt schon längst überfällig wäre.

„Die Aborigines erhielten erst 1967 das Stimm- und Wahlrecht und wurden damit als gleichwertige Bürger anerkannt. Im Februar 2013 folgte ein weiterer wichtiger Schritt: Das australische Unterhaus verabschiedete ein Gesetz, das die 500 000 Aborigines als erste Bewohner Australiens anerkennt – in der Verfassung steht das allerdings bislang nicht.“ (SZ)

Obwohl, wirklich jedes Kind weiß, dass die Aborigines die Ureinwohner Australiens sind, haben sie es heute noch schwer überhaupt eine Arbeit zu finden, aufgrund der australischen Regierung.

Abbott- Eine sehr fragwürdige Persönlichkeit

Anthony Abbott wurde am 04. November 1957 in London geboren und war vom 18.

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Wikipedia: Tony Abbott

September 2013 bis zum 15. September 2015 Premierminister Australiens. Er ist konservativ, wenn nicht erzkonservativ, eingestellt. Nach seiner Wahl, sank seine Popularität enorm, weil er u.a. mehrere Wahlversprechen brach und sich abgehoben benahm. Er ist gegen Homosexualität, hat selbst eine Schwester, die lesbisch ist und das öffentlich auch verteidigen möchte. Er ist gegen Abtreibung und seine menschenverachtende Flüchtlingspolitik, die die Genfer- Flüchtlingskonvention bricht, hat es zum traurigen Ruhm geschafft. Die Unzufriedenheit in seiner Partei ihm gegenüber wuchs ständig, er erhöhte für den Arztbesuch, für die Universität u.v.m. die Kosten, ohne dies dem Senat überhaupt mitzuteilen. Den Klimawandel bezeichnete er als Mist und meinte, dass die Natur dem Menschen diene müsse und nicht umgekehrt.

 

Tier und Umwelt

milky-way-1093725_960_720Für das „Great Barrier Reef“ tat und tut die Regierung, wenig bis gar nichts. Durch Die Abbott- Regierung ist es nun möglich, Kohleschlamm hinein zuschütten und das obwohl das Reef schon so geschwächt ist. Mehr als 50 der Korallen sind ausgestorben. Abbott erlaubt das Fällen des Regenwalds in „Weltnaturerbe“- Gebieten, indem er sie von der Liste „Naturerbe“ streichen lässt und die Jagd auf Haie. (Die Australien Reise) NaturschützerInnen schlagen Alarm, werden aber als „hysterisch“ degradiert. Das Konto von Abbott und der Australischen Regierung füllt sich immer weiter auf, während alles andere Leben auf dieser Insel darunter leiden muss.

 

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