Adressen vertauscht. Ungewollter Vormittagssport

Heute hatte ich meine erste Redaktionssitzung überhaupt. Weil ich aber verschlief, packte ich schnell alles zusammen und rannte zum Busbahnhof, die Tasse Caffé fast noch voll blieb zuhause alleine auf dem Tisch. Allerdings war ich (wie immer) zu früh an der Bushaltestelle. Ich bin ein Mensch der sich nichts einteilen kann und stand dann oben eine viertel Stunde herum. Als ich notierte, dass mein Handy fehlte, wollte ich zuerst zurück laufen und es holen aber ich dachte mir, dass das Handy schon nicht so wichtig sei. Ich gehe nämlich ziemlich oft ohne Handy vom Haus. Die Redaktionssitzung war in der „via de Ronco“ in Bozen und ich hatte mir auch den Stock notiert. In der Stadt angekommen, wurde mir der Weg gewiesen in die „via Castello Ronco“ oder sowas und ich wurde belehrt, dass DAS die richtige Bezeichnung für den Weg sei. Ich bin dann eine halbe Stunde durch die Stadt ganz aufwärts gerannt, Richtung eines Hügels in der prallen Sonne und mit der Laptoptasche und dem ganzen Zeugs darin und als ich an der Tür war und läutete, erklärte mir ein Herr, dass das die falsche Adresse wäre. „Es gibt schon eine ‚Via de Rono‘ aber die ist nicht hier, sondern auf der anderen Seite der Stadt“

„Das eigentliche Ziel war auf der anderen Seite der Stadt“

Mir fiel die Kinnlade runter, aber ich wusste, dass er recht hatte. Ich lief hinunter zu Bushaltestelle (10 min Schnellgehen) und der Bus kam in Verspätung. Ein Busfahrer erklärte mir im Übrigen wie ich da hinkomme und welchen Bus ich nehmen müsse. Im Bus selbst, war ich wirklich glücklich über den Busfahrer. Der versprach mir, mich an der richtigen Haltestelle rauszulassen und ich erzählte ihm während der Fahrt von der Verwechslung der Adressen. Er lachte nur und ließ mich GENAU gegenüber dem Eingang aussteigen. Ich kam mit einer halben Stunde Verspätung an aber nun weiß ich zumindest wo ich hin muss und bin den Busfahrern sehr dankbar für die Hilfe die ich erhielt, denn während ich gestresst hin- und herwanderte, blieben sie ruhig und gut gelaunt. Das Handy liegt immer noch zuhause im Zimmer. Irgendwo unter Bücher und Klamotten.

 

Beitragsbild: Pixabay/thumbup CC0

 

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