Von Akkorden, Cat Stevens und kleinen Erfolgen

Manchmal bringt ein verbissenes Wollen unerwartet tolle Ergebnisse.

Ich bin kein großer Fan von bis zur Erschöpfung üben und eher musisch und gemütlich gestrickt. Wenn ich etwas gerne mache, dann mache ich das halt und so weit ich mich in dieser Sache entwickle, so weit komme ich halt weiter. Der Rest und all die Schwierigkeiten dabei sind mir eher egal, weil ich eigentlich kein übertrieben ehrgeiziger Mensch bin. Ich übe selten verbissen.

Bis heute.

Ich habe, da war ich ca. 12 Jahre alt, mal für zwei Jahre einen Gitarrenkurs besucht, den ich dann aufgrund meiner schulischen Umstellung beenden haben müssen. Der Kurs hat mir allerdings recht gut gefallen und ich habe einige Noten und Akkorde kennen gelernt. Nach dem Kurs habe ich die Gitarre nicht mehr angerührt. Bis ich vor ein paar Tagen, das Gefühl gehabt habe, ich müsse ab jetzt wieder spielen.

Also, Gitarre aus der verstaubten Gitarrentasche geholt, entsetzt gesehen, dass ich die Seiten dringend wechseln muss und dann Lieder geübt. An einem Abend habe ich dabei tatsächlich alle Lieder von diesen zwei Jahren Gitarren Unterricht spielen können. Und das hat mich sehr gefreut.

Nun ist es so, dass ich unbedingt  „Father and Son“ von Cat Stevens mit den Akkorden spielen will und es ist immer noch viel Übungssache. Der eine oder andere Gitarrenfreund wir nun lachen. Das Lied ist an sich nicht schwer zu spielen. Aber für jemanden der nach so vielen Jahren den dritten Tag Gitarre spielt ist es nicht so einfach und kompliziert wie ich bin habe ich unbedingt dazu singen wollen.

Um ein Lied auf der Gitarre im Rhythmus zu begleiten und gleichzeitig zu singen, muss man das Lied sehr gut beherrschen oder noch besser den Rhythmus automatisiert haben. Am Anfang ist es sehr schwer zu singen, die Akkorde zu greifen und gleichzeitig im Rhythmus zu spielen.

Ich  habe das mit der ersten Strophe nun tatsächlich nach x Anläufe geschafft- und das mehr unbewusst als bewusst.

Als ich das bemerkt habe, war ich natürlich so perplex, dass ich komplett aus den Takt gekommen bin, aber ich strahle gerade immer noch wie ein kleines Kind zu Weihnachten.

 

Ich habe euch hier abschießend und weil es so schön ist, „Father and Son“ reingestellt. Viel Spaß beim Anhören, das Lied ist einfach wunderbar!

Beitragsbild: sycline/Pixabay

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s