Ein weiterer Bullet Journal Fan. Teil 1: Was ist ein Bullet Journal? Wie mache ich eines? Tracker und Collection Tipps

Mit diesem Beitrag kommt ein weiterer Beitrag eines Bullet Journalfans. Ich führe seit Januar ein Bullet Journal und da inzwischen April ist kann ich einige Rückschlüsse ziehen.

Zunächst einmal kurz: was ist ein Bullet Journal? Ein Bullet Journal ist ein Heft/ Buch/ Block, welches man zu einem Kalenderbüchlein macht. Das heißt, das Heft ist leer, wir gestalten darin einen persönlichen Kalender. Alles was man dafür braucht ist: ein leeres Heftchen und einen Stift. Inzwischen gibt es Heftchen von verschiedenen Marken mit Punkten, die sehr nützlich sind, aber ihr könnt wirklich ALLES verwenden!

Wie macht man ein Bullet Journal?

Prinzipiell kann man das Heft ganz so gestalten wie man möchte, es gibt allerdings sehr hilfreiche Tipps.

  1. Key
  2. Jahresplaner
  3. Monatsplaner
  4. Collections
  5. Index

Der Key (Schlüssel) ist einfach eine Seite in der du Symbole machst, für „nicht erledigt“, „verschieben“, „erledigt“, „Termin“, etc. Der Key ist ganz beliebig veränderbar. Überhaupt kannst du alles deinen Wünschen anpassen. Er ist einfach sehr hilfreich in diesem System, das einfach wunderbar funktioniert, besonders für Chaoten wie mich, während man im Index die Seiten eintragen kann auf welchen wir was erstellt haben. Seiten empfinde ich persönlich nicht als so wichtig, sind aber wenn, sehr hilfreich.

Der Jahresplaner ist etwas, das ich absolut liebe und ich würde euch auch dazu raten. Allerdings, wer weiß? Vielleicht arbeitet ihr ganz anders als ich? Im Jahresplaner, den ihr auf hundert Arten zeigen könnt, könnt ihr auf einem Blick alles sehen was ihr in diesem Jahr unbedingt beachten sollt. Geburtstage, Zahnarzt, usw.

Der Monatskalender ist fast dasselbe, allerdings bezieht sich dieser Kalender auf das kommende Monat. Ich arbeite am intensivsten mit dem Monatkalender, weil ich alles auf einem Blick sehen kann. Jeder Mensch ist aber anders.

Nach dem Monatskalender beginnt dann ein für jeden Tag bzw. für jeder Woche eine Spalte in denen ihr anhand der Symbole die Aufgaben einfügen könnt.

Tracker und Collections

Die Collecitons sind die Besonderheit am Bullet Journal. Sie sind ganz besonders. Mit „Collection“ meint man besondere Seiten, wie z.B. eine Seite für alle Bücher die man lesen möchte bzw. liest im Jahr 2017, Filme, Spiele, etc. Man kann eine Art Tracker im Monat erstellen, den ich habe, indem man jeden Tag einfügen kann, ob man etwas gemacht hat. Der Tracker wird sehr häufig verwendet und es ist sehr erstaunlich sich selbst zu beobachten. Da kann man logisch reinschreiben was man möchte. Ich schaue zum Beispiel, wie oft ich Gitarre spiele und leider ist das in letzter Zeit nicht häufig.

Man kann außerdem eine Seite für die Launen erstellen, in diesem Monat oder im Jahr, wie man möchte. Auch diese Collection sieht ganz anders bei den verschiedenen Leuten aus. Youtube liefert da richtig gute Videos, die man sich dazu anschauen kann (ich habe bald keine Neuen mehr anzuschauen.)

Es gibt Tonnen von Collections und ich habe zum Beispiel eine begonnen, die „TABs of the month“ heißt. Das heißt, ich klebe mir ein Lied rein, das ich mit der Gitarre spielen möchte und jedes Monat ist es ein anderes Lied.

Tipps für Collecitons und Tracker (du kannst dir selbst welche erfinden, dann ist das Buch noch persönlicher)

  • Orte, die ich besuchen möchte
  • Ich bin dankbar
  • Meine Wunschliste
  • Monatserinnerungen (die kannst du auch in Form von 30/31 Bildchen machen, was man Doodlen nennt)
  • SixWordChallenge (erzähle in 6 Wörter eine Geschichte)
    • z.B. „For Sale: Baby shoes, never worn“. Damit hat das angefangen.
  • Familienaktivitäten
  • Putzplaner
  • Gewichtstracker
  • Tu dir selbst was Gutes
  • Interessante Fakten
  • etc….

Diese Collections und Tracker sind einfach goldwert und du wirst sehen, wenn du ein Bullet Journal beginnst, wie stark du das Buch mit der Zeit verändern wirst. Du wirst Fehler machen beim Verzieren, merken dass du gewisse Collections gar nicht brauchst, während du andere umso mehr brauchst und daher einbaust. Alles ist deinen Wünschen überlassen und du kannst dein BuJo gestalten wie du möchtest.

 

Das Tolle am Bullet Journal ist, dass man es so minimalistisch, pompös, von allem ein bisschen, schlicht usw. halten kann, also ganz wie man möchte. Das Bullet Journal braucht allerdings Zeit. Wer alle möglichen Collections einfügen möchte, braucht viel Zeit, die nicht jeder hat. Ich habe mich am Anfang damit schwer getan, mittlerweile liebe ich es. Ich schaue eine Doku an und gestalte nebenbei mein Bullet Journal. Ich bin zwar leider keine gute Künstlerin aber mich freut mein Bullet Journal so sehr, dass ich das Titelbild hier aus meinem zweiten Bullet Journal, welches ab Juni startet, eingefügt habe. Die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, werde ich in meinem nächsten Beitrag schildern.

Eines ist klar: nie wieder weg vom Bullet Journal.

 

Ich habe mir einen kleinen Instagram Account erstellt für mein Bullet Journal, den ich nach und nach füllen werde. Wer Lust hat ihn anzuschauen kann hier klicken.

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